Galerie


Pfingsthochamt, 24.5.2026, 11.15 Uhr

Wir sangen:
- Komm, Schöpfer Geist (H. Bone)
- Kommt singet, rühmet und lobet (D. Ayers)
- Pfingstsequenz (C. Heidenbauer)
- Lichterloh (E. Eckert / K. Lünnemann) 
- Ubi caritas et amor (A. Snyder)
- Der Geist des Herrn (M.L. Thurmair / M. Vulpius)


2. 5. 2026: Maigang

Von einer sonnigen mehrwöchigen Hochdruckwetterphase hatten wir den allerletzten Teil erwischt! Bei noch schönem Wetter starteten wir unsere Radtour am Pfarrheim. Erst am Kanal entlang, dann durch die Bauerschaft Schölling und die Leppingheide hinüber nach Wierling zu unserem langjährigen Sangesbruder Rudi Havighorst und seiner Schwester Mathilde, die dort den schon seit mehreren Generationen im Besitz der Familie befindlichen Hof bewohnen. Bis zurück zu Herzog Albas Schreckensherrschaft, die auch im Münsterland deutliche Spuren hinterließ, reichte das, was Rudi über die Geschichte des Hofes  zu erzählen wusste. Da mussten erst ein paar Regentropfen einsetzen, um uns zur Weiterfahrt zu mahnen - wir hatten aber Glück und kamen trocken am Pfarrheim an, wo der Tag mit einem gemütlichen Grillabend ausklang. Vielen Dank für Interesse, Mitfahren und abendliches langes Bleiben! uk


Osterhochamt

5.4.2026

11.15 Uhr


Wir sangen:
 -   Erstanden ist der heilge Christ (V.Triller / J.S.Bach)
 -   Victimae paschali laudes (W.v.Burgund / Codex las Huelgas)
 -   An Ostern gingen die drei Marien (altenglisch / Simon Lindley)
 -   Die Steppe wird blühen (H.Osterhuis / A.Oomen)





Fotos: 
Karin Hueske-Ostkamp

7. 3. 2026: Chorfoto vor der Abendmesse

In der Abendmesse sangen wir:
- Singet dem Herrn (Heinrich Schütz, 1585-1672)
- Da wohnt ein Sehnen tief in uns (Anne Quigley, *1955 / Eugen Eckert, *1954)
- Agnus Dei (Johann Wenzel Kalliwoda, 1801-1866)
- Der Herr ist mein Hirte (Alfred Hochedlinger, *1963)
Foto: Manuel Sechelmann


4. 2. 2026: Generalversammlung

Nach dem gelungenen Start ins neue Jahr mit der Rundfunkübertragung am 1. 2. geht es nun mit Riesenschritten auf unser 100jähriges Jubiläum zu. Die Vorbereitung dieser Feier, die am 4. Juli um 15 Uhr starten, zu einem Festgottesdienst um 18.30 Uhr führen und danach mit dem gemütlichen Teil fortgesetzt werden soll, war ein Hauptthema unserer Versammlung. Ein großes Dankeschön galt Maria Schulenkorf, die nach langjährigem Engagement aus dem Festausschuss ausscheidet, sowie Werner Sechelmann, der nach - sage und schreibe - 36 Jahren, davon 28 Jahre als Vorsitzender und 8 Jahre als Schriftführer, seine stets aktive Vorstandsarbeit beendet (aber ein engagiertes Chormitglied bleiben möchte!). Werner, damit geht eine Ära zu Ende! Die Fotos zeigen den Dank an Maria und Werner sowie den neuen Vorstand (Es fehlt: Jutta Kaspar). uk

Messe am So, 01. 02. 2026, 10:00 Uhr, St. Laurentiuskirche Senden. 
Die Messe wurde live vom Deutschlandfunk gesendet.

Wir sangen zusammen mit dem Kirchenchor St. Urban Ottmarsbocholt:
- Herr, erbarme dich (P. Jannsens / W. Offele)
- Selig seid ihr (P. Jannsens / F. K. Barth / P. Horst)
- Halleluja (C. Mawby)
- Komm, wohne in mir (Gem. Emmanuel)
- Unfassbares Geheimnis (M. Dannaud / Gem. Emmanuel)

Hochamt am 2. Weihnachtstag, 
26. 12. 2025 um 11.15 Uhr


Wir sangen unter der Leitung von Felicitas Gerwin:

- Transeamus (Josef Schnabel / Josef Gruber)
- Tollite hostias (Camille Saint-Saëns)
- Angels' Carol (John Rutter)
- O du fröhliche (mit Überchor, Joseph Dantonello)

Rolf Ziebolz (Flöte), Corinna Ziebolz (Oboe) und Christian Przybyl (Klavier) sorgten für die insrtumentale Begleitung.


7. 12. 25: Cäcilienfest

Nach dem Adventskonzert am Sonntag, 7. Dezember fanden wir uns im Saal des Gasthofs Niemeyers zusammen, um unser alljährliches Cäcilienfest zu begehen. Höhepunkt dieser Feier ist immer die Ehrung der Jubilare, die dem Chor eine runde oder „halbrunde“ Anzahl von Jahren angehören. So brachte Heidrun Waldmann es auf 35 Jahre Sangestätigkeit, Roswitha Drecker auf sage und schreibe 65 Jahre. Da waren große Blumensträuße zu überreichen! Präses Pfarrer Dr. Rothe und Vorsitzender Alfred Senkbeil ließen es sich nicht nehmen, diese schöne Aufgabe mit Bravour zu erledigen. Eine eindrucksvolle, von Werner Sechelmann gestaltete Plakatsammlung mit Musikwerken aus der Chorgeschichte erhielt Rudi Havighorst, der sich nach 53 Jahren Sangestätigkeit leider von den Aktiven verabschieden musste, dem Chor aber als Mitglied erhalten bleibt. uk

Adventskonzert am 07. 12. 2025

Königsberg, Ostpreußen, 1623. Der Weg vom Armenhaus zur Kirche ist versperrt, eine Pforte ist verschlossen. Pfarrer Georg Weissel kann den Grundbesitzer dazu bewegen, sie zu öffnen – durch Vortrag des von ihm verfassten Liedes „Macht hoch die Tür“.

„Macht hoch die Tür“ öffnet Pforten, Räume, Herzen. Das war zu erleben beim Adventskonzert am Sonntag um 17 Uhr in der St. Laurentiuskirche, beim raumfüllenden Vorspiel des Evangelischen Posaunenchors (Leitung: Frank Fischer), gefolgt vom mächtig unters Kirchendach steigenden Gesang aller Anwesenden. Und das waren viele. Die Kirche war sehr gut gefüllt!

Hier das Kirchenlied protestantischen Ursprungs – dort das „Benedictus qui venit“,  zentraler Bestandteil traditioneller katholischer Messliturgie, in der spätromantischen Version von J. G. Rheinberger gesungen vom Kirchenchor St. Laurentius (Leitung: Felicitas Gerwin). Ein hoffnungsfroher ökumenischer Spannungsbogen – bei den Musikwerken wie bei den Mitwirkenden.

Spannungsbögen: Vom majestätisch spielenden Posaunenchor hin zu den warmen Klangfarben der Flöte (Anne Meyer-Schwickerath, Sätze aus einer Händel-Sonate), vom ältesten deutschen Adventslied „Es kommt ein Schiff geladen“ bis zu „There’s a Star in Heaven“ (beides: Crescendo, Leitung: Annette Wenning-Schmitz) und vom vorbarocken zweichörigen Werk „Preis, Dank, Lob, Ehr“ (Kirchenchor und Posaunenchor) zum Gitarre-begleiteten, zum Mitwippen animierenden „Weihnachtskekse-Swing“ (Crescendo). 

Mittendrin: „O Wurzel Jesse, o Morgenstern, o Schlüssel Davids…“. Die „O-Antiphonen“. Mit der in den lateinischen Hauptbegriffen versteckten Botschaft „Morgen bin ich da“, wie Pfarrer Dr. Rothe darlegte. Sehnsucht und Symbolik, meisterhaft umgesetzt von Zoltán Kodály in einem fünfstrophig sich steigernden Opus, vorgetragen vom Kirchenchor. Dies alles in der perfekten Akustik der St. Laurentiuskirche!

Ein anrührendes, zu Herzen gehendes Musikerlebnis, das nicht nur durch den langanhaltenden Applaus, sondern auch durch den die Kirche zum Beben bringenden Schlusschoral „Tochter Zion“ bestätigt wurde.

Der Kirchenchor bedankt sich für den ansehnlichen Betrag von mehr als 1000 Euro, den die Spendensammlung für die Gestaltung seiner 100-Jahr-Feier im kommenden Jahr erbrachte. uk

28. 9. 2025, 11.15 Uhr: Chor singt im Hochamt

Wir sangen:
  -   Ich will den Herrn loben (Werner Artur Hoffmann)
  -   Herr, wir bringen in Brot und Wein (Hans Bernhard Meyer / Peter Janssens / Winfried Offele)
  -   Jesus, Gottes Lamm (Eugen Eckert / Peter Reulein)
  -   Ubi caritas et amor (Audrey Snyder) 

Chorprobe am 10. 09. 2025

Freundlich, ruhig, konzentriert und mit einem strahlenden Lächeln: Felicitas Gerwin, unsere neue Chorleiterin – und nicht nur das, sondern hauptamtliche Kirchenmusikerin der Gemeinde St. Laurentius Senden. Jung, aber mit viel Erfahrung! Aus Lüdinghausen kam sie zu uns, davor war sie in Mecklenbeck tätig: Nach eigener Einschätzung hat sie unsere Sendener Gemeinde also regelrecht umkreist, bevor sie sich hier niederließ. Ein gutes Omen für uns!

Jung und mit viel Erfahrung – über dieses Ideal eines jeden Arbeitgebers müssen wir nicht spekulieren, denn wir vom Kirchenchor erleben sie selbst! Gymnastik zu Beginn, bis wir genügend locker sind für Konsonanten- und Vokalübungen, das Gleiten der Vokale verinnerlicht haben, und dann geduldige, beharrliche Arbeit! Fünf Liedsätze haben wir nach zwei Chorproben schon „in der Mache“, davon vier bisher weitgehend unbekannt. Und das gelingt! Na ja, bis auf… Wie war das noch mit dem Gleiten der Vokale? Frage der Chorleiterin: „Eben haben die Männer und dann die Frauen das Wort ,amor‘ gesungen – was war der Unterschied?“ Antwort: Die Männer (oder nur einer von ihnen? Der Schreiber dieses Textes vielleicht?) hatten in den Gesangsbogen „h“s eingefügt, das hörte sich also wie „A-ha-ha-mor“ an. 

Böswillige Übertreibung? Ach nein, natürlich nicht! Es ist das, was man bei einer Chorprobe immer wieder von neuem lernt. Was man eigentlich weiß, aber momentan nicht bedacht hat und sich dann möglichst mit spitzem Bleistift notieren sollte. Vermittelt von Felicitas mit – siehe oben: dem strahlenden Lächeln. A-a-a-mor. Ubi caritas et amor, Deus ibi est. Wo die Güte und Liebe ist, da ist Gott. Die Quintessenz, auf einen Zweizeiler gebracht:

           Mit Felicitas
           macht das Singen Spaß!

Und wir hoffen, dass das so bleibt, viele Jahre noch! uk

Patronatsfest
Sonntag, 31. 8. 2025

Wir sangen:
- Ein Haus voll Glorie schauet (mit Überchor)
- Kyrie
- Ruf vor dem Evangelium
- Credo
- Dir, Vater, tönt der Lobgesang
- Heilig, heilig (aus der Deutschen Messe / Franz Schubert)
- Agnus Dei (Schola)
- Nun danket alle Gott (Choral-Motette)
- Laurentius-Lied
- Großer Gott, wir loben dich (mit Überchor)
Den Höhepunkt setzte der Chor unter Rolf Ziebolz' Leitung mit der Choral-Motette "Nun danket alle Gott". Vielen Dank auch den Instrumentalisten Corinna Ziebolz (Oboe), Christian Przybyl (Klavier) und Ulrich Schlieker (Orgel).
Lieber Rolf, du hast uns, wie Pfarrer Dr. Rothe am Ende des Gottesdienstes treffend formulierte, den musikalischen Sommer gerettet. Danke! uk  


Abschieds-Chorprobe mit Rolf Ziebolz am 25.8.2025

Er ließ sich nicht lange bitten: Rolf Ziebolz, unser langjähriger Chorleiter von 1979-80 und 1983-2012. Wir riefen, und er kam, uns durch die Interimszeit zu retten, daraus entstehend, dass Uta-Maria Gennert-Stöcker Ende April verabschiedet wurde und unsere neue Dirigentin Felicitas Gerwin erst im September kommen konnte. Vier Monate Zeit, aber nicht "mal eben so" überbrückt, sondern mit musikalischen Glanzlichtern wie der Gestaltung des Pfingsthochamtes und abschließend noch des Hauptgottesdienstes zum Patronatsfest.
Da war natürlich Rolfs Einsatz zu würdigen, der sich, wie Alfred Senkbeil hervorhob, nicht zuletzt in einer hohen Chorpräsenz widerspiegelte. Der Dank kam auch optisch in einer von Werner Sechelmann aus den Plakaten zu den Aufführungen mit Rolf erstellten Collage (s. Bilder) zum Ausdruck und akustisch durch unseren auf Rolf gemünzten alten Schlager "Viele verachten..." (s. rechts).
Danke, Rolf! Wir werden mit dir Verbindung halten! uk  

Pfingsthochamt am 8. 6. 2025, 11.15 Uhr

Uns war es nicht nur vergönnt, den Heiligen Geist um seinen Beistand zu bitten, sondern wir konnten auch ein Paar, dessen Diamantene Hochzeit in der Messe begangen wurde, mit dem "Ave verum" erfreuen. Wir sangen:
- Der Geist des Herrn erfüllt das All
- Send uns deines Geistes Kraft
- Gib mir die richtigen Worte
- Halleluja-Vers
- Ave verum
- Credo in unum Deum
- Agnus Dei aus der Missa Africana
- Ich lobe meinen Gott
Dank an Karin Ardes, die uns professionell mit der Querflöte unterstützte! Und an Ulrich Schlieker, der in bewährter Weise für Orgel und Klavier zuständig war. Und nicht zuletzt an Rolf Ziebolz, der unseren Chor schon einmal dreißig Jahre lang geleitet und jetzt nicht gezögert hat, für die Interimszeit wieder als Dirigent einzuspringen! uk

Chorausflug am 24. 5. 2025

Um 8.45 Uhr ging's auf Fahrt: Unser Chor besuchte die alte Hanse-, Ackerbürger- und Industriestadt Unna am Rande des Haarstrangs und des Ruhrgebietes. Zwischen den Führungen durch die Lichtkunst in den ehemaligen Kühl- und Gärkellern der Lindenbrauerei, durch die evangelische Stadtkirche Unna und die katholische Kirche St. Katharina ging es durch die Straßen und Gassen der Altstadt. Viel gab es zu erfahren über faszinierende Lichteffekte, die in Unna geschriebenen Choräle "Wie schön leuchtet der Morgenstern" und "Wachet auf, ruft uns die Stimme", die Baugeschichte einer wunderschönen und majestätischen Hallenkirche, Salzproduktion und Bierbrauerei, die Reise des Dichters Heinrich Heine durch Unna, eigenwillige Richtsprüche des Grafen von der Mark, den Unnaer Esel, Fachwerkhäuser, Stadtmauern und Türme, sieben Werke der Barmherzigkeit und einen mutigen Pastor, der zur Zeit des Dritten Reiches noch eine Kirche erbauen ließ. Einen würdigen Abschluss des Abends lieferte das gemütliche Ambiente des "Meisterhauses" am südlichen Rande der Altstadt.
Vielen Dank den Unna-Fahrerinnen und -Fahrern für ihr großes Interesse! uk


Chorprobe mit Rolf Ziebolz am 5. 5. 2025 

Von Mai bis August - in den vier Monaten Zwischenzeit, bis wir eine neue Dirigentin hatten, hat Rolf Ziebolz, unser langjähriger Chorleiter von 1981-2012, bereitwillig ausgeholfen! Mit welchem Elan er das tat, zeigt sein Gedicht, das er uns Anfang August schrieb:

"Vom schönen Urlaub komm' ich her,
ich muss euch sagen: ich freue mich sehr, 
wir haben heut' 'was Tolles vor, 
denn heute Abend singt der Chor.
Wir werden schöne Lieder singen,
die uns'ren Hörern Freude bringen.
Und uns erfreut die Probe auch,
das ist in Senden guter Brauch.
Sankt Laurenz hat ja bald sein Fest,
für den Patron gilt heut' der Test!
Wir gehen heut' ganz frisch ans Werk,
da braust vor Klang bald uns're Kerk.
Und wenn es losgeht heute Abend,
ist unsre Probe erquickend und labend.
Wir lassen glänzen jede Note!
Da freut sich sicher auch - der Rolf!"


Lieber Rolf, da kann ich nur sagen: Auch wir haben uns sehr gefreut! uk

Liebe Frau Gennert-Stöcker,

unserer ersten gemeinsamen Chorprobe im Oktober 2012 – nach so vielen erfolgreichen Jahren mit Ihrem Vorgänger – haben wir mit gemischten Gefühlen entgegengesehen. Aber dann löste sich unsere Befangenheit in große Freude auf, stellten Sie sich doch als engagiert, positiv eingestellt und fachlich großartig heraus. 

Mit kreativen Ideen, unglaublicher Energie und beachtlicher Beharrlichkeit gelang es Ihnen immer wieder, uns zu ungeahnten Leistungen zu motivieren und gemeinsam ambitionierte Vorhaben in die Tat umzusetzen. In den vergangenen zwölfeinhalb Jahren konnten wir unsere Zuhörer in Messgestaltungen, Adventsmusiken und Konzerten erfreuen und begeistern. Wir durften mit hervorragenden Solisten und professionellen Musikern singen und großartige Werke erleben.

Neben diesen Vorhaben gab es viele Aktivitäten, die für die Gemeinschaft des Chores wichtig waren, und Sie wirkten auch dabei intensiv mit. Neben der Teilnahme am Bistumsjubiläum, dem Katholikentag in Münster und den Feierlichkeiten zum 90jährigen Bestehen unseres Chores waren es die Jahresausflüge, Cäcilienfeste, Nikolausfeiern und viele weitere Erlebnisse, die wir in guter Erinnerung behalten werden. Die Corona-Pandemie brachte die Welt und viele von uns an ihre Grenzen. Auch in dieser wirklich schwierigen Zeit gelang es Ihnen mit viel Kreativität, Leidenschaft und Forschergeist, den Chor nicht verstummen zu lassen.

Aus einem Anschreiben des Chorvorstandes zur Verabschiedung von Uta-Maria Gennert-Stöcker

Uta-Maria Gennert-Stöcker verlässt Laurentiusgemeinde

„Singen tut der Seele und der Gesundheit gut, Singen schafft Gemeinschaft“ war das Motto, mit dem Uta-Maria Gennert-Stöcker, Organistin der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius Senden und Chorleiterin des Kirchenchores St. Laurentius und des Chores „Lichterloh“, vor dreizehn Jahren ihren Dienst in Senden antrat.

Diesem Spruch ist sie mehr als gerecht geworden. Legendär waren ihre Chorproben mit immer wieder neuen Gymnastik- und Einsingübungen, gründlich vorbereitet, minutiös durchgeführt. Kein falscher Ton, der der Chorleiterin entging, kein Einsatz, den sie zu geben vergaß. 

Weil sie den Spagat beherrschte, hohen Anspruch und Freude an der Musik zu verbinden, konnte der Funke überspringen, der Chor zu Höchstleistungen aufwachsen.  Die Aufführung von Haydns „Schöpfung“ 2015, Bachs Weihnachtsoratorium 2019, jährliche Adventskonzerte und viele, viele Gottesdienstgestaltungen mit dem St. Laurentius-Chor und oft auch unter Mitwirkung anderer Chöre und Instrumentalgruppen verdanken wir Uta-Maria Gennert-Stöcker, die oft bei ein- und derselben Aufführung als Gesamtleiterin, Gesangssolistin, Organistin sowie Basso-Continuo-Spielerin fungierte. Und die Titel „Souverän und voll Freude an der Musik“, Ergriffenheit und Ausdruckskraft“, „Harmonie in Klängen und Gesängen“, „Herzen mit froher Botschaft erfüllt“ und viele andere, die die WN zu Berichten hierüber texteten, legen ein beredtes Zeugnis ab.

Leider verlässt Uta-Maria Gennert-Stöcker die St. Laurentius-Gemeinde Senden am 30. April. Ihr Fleiß, ihre Beständigkeit, ihre Souveränität, ihre Zugewandtheit, die hohe musikalische Qualifikation, mit der sie die von ihr geleiteten Chöre geprägt hat, werden uns unvergessen bleiben.

Der Kirchenchor wird nicht verwaisen. Die Organisten- und Chorleiterstelle ist bereits ausgeschrieben. Bis eine neue Besetzung gefunden ist, wird Rolf Ziebolz als Chorleiter einspringen. Rolf Ziebolz, in Senden durch viele musikalische Aufführungen noch bestens bekannt, war vor Uta-Maria Gennert-Stöcker langjähriger Leiter des Kirchenchores. Der Chor bleibt also auf bekanntem Terrain.

Text: Ulrich Kaspar

Foto: Uta-Maria Gennert-Stöcker nach Aufführung des Weihnachtsoratoriums in der St. Laurentiuskirche Senden 2019. Fotograf: Werner Sechelmann

Hochamt am Ostersonntag, 20.4., 11.15 Uhr

Der Kirchenchor sang:
- Kyrie und Gloria (aus der Missa brevis von Franz Xaver Brixi)
- Gelobt sei Gott im höchsten Thron (Melchior Vulpius)

- Halleluja-Ruf und Coda
- An Ostern gingen die drei Marien (nach einer altenglischen Melodie)


Osternachtfeier am 19. 4. 2025, 21 Uhr

Die Schola sang:
- Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu
- Freudig lasst uns schöpfen lebendige Wasser aus den Quellen des Heiles
- Dem Herrn will ich singen, machtvoll hat er sich kundgetan
Fotos: Werner Sechelmann

Messe am 6.4.2025 im Pfarrheim St. Urban Ottmarsbocholt, 10.30 Uhr

Der Lichterloh-Chor sang:
- Kyrie aus der Deutschen Pop-Messe
- Singt Gott, unserm Herrn
- Wir bringen gläubig Brot und Wein
- In deiner Nähe

Friedensmesse am 8. 2. 2025, 18.30 Uhr

Frieden - in unserer Zeit mehr denn je angesagt! 70 Sängerinnen und Sänger des Chores "Crescendo", des Kirchenchores St. Urban Ottmarsbocholt und des Kirchenchores St. Laurentius Senden brachten mit den Liedern
- Suche Frieden
- Gloria / Lasst uns Gott, dem Herrn lobsingen
- Und ein neuer Morgen
- Pace e bene
- Dona la pace
- Gestern und heute
die bis auf den letzten Platz besetzte St. Laurentiuskirche zum Beben! "Herr, du bist die Hoffnung", heißt es in einem der Lieder, und weiter: "und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde an". Hoffen wir auf einen neuen, friedlichen Morgen. Hoffen wir, dass viele Funken dieser schönen Feier überspringen!
Fotos: Raphael v. d. Poel; Text: Ulrich Kaspar

Festhochamt am 2. Weihnachtstag 2024, 11.15 Uhr

Wir sangen:
- Stephanuslied (Peter Gerloff)
- Weihnachtshymne (Felix Mendelssohn-Bartholdy)
- Tollite hostias (Camille Saint-Saëns)
- Transeamus (Josef Schnabel / Josef Gruber)

Öffnet euch weit, ihr Tore!

Adventskonzert  in der St. Laurentiuskirche Senden

„Einkehren möchte ich in diesen Tagen des Advents in die Mitte meines Lebens, in die Stille meines Herzens.“ So zu lesen in einem besinnlichen Text von Paul Weismantel, vorgetragen beim Adventskonzert, das am Sonntag, dem 8. 12. 2024 in der St. Laurentiuskirche stattgefunden hat.
Einkehren. Etwas ganz anderes als Weihnachtsmarkt, Glühwein, die Jagd nach dem letzten Geschenk. Statt dessen Ruhe und Besinnlichkeit. Und dabei ein Musikgenuss, der Frieden gibt, Tore öffnet, in den Klang der Stille hören lässt: So versprachen es die Titel auf dem Programm stehender Lieder. 
Und sie hielten es! In Gestalt von mehr als 20 musikalischen Darbietungen in der gut gefüllten Kirche. Gewaltig und raumfüllend setzte der evangelische Posaunenchor (Leitung: Frank Fischer) mit dem „Concerto nach Antonio Vivaldi“ (Traugott Fünfgeld) den Anfangspunkt und zog später das Publikum mit „Amen“ (Richard Roblee) und „Gib uns Frieden jeden Tag“ (Traugott Fünfgeld) in den Bann. Ganz im Kontrast dazu der zurückhaltende  Wohlklang der Renaissancemusik u. a. bei „Übers Gebirg Maria geht“ (Johann Eccard) oder „Dixit Maria“ (Hans Leo Haßler), realisiert durch die warmen Klangfarben der Holzblasinstrumente des Ensembles „Ad libitum“ (Leitung: Klaus Andresen). Dazwischen stimmungsvolle Orgelklänge, dargeboten von Marita Schärich. Und die beiden Chöre: Die anrührende Polyphonie des a cappella singenden evangelischen Kirchenchores (Leitung: Petra König-Gurian), u. a. mit dem Magnificat aus „Maria, eine wie keine“ (Dmitri Grigoriev) und „Hör in den Klang der Stille“ (Lorenz Maierhofer) - dann der klassisch kraftvoll agierende Kirchenchor St. Laurentius (für die erkrankte Leiterin Uta-Maria Gennert-Stöcker war kurzfristig Ulrich Schlieker eingesprungen), u. a. mit „Öffnet euch weit, ihr Tore“ (Colin Mawby) und „Freue dich, Welt“ (Georg Friedrich Händel).

Wie bekommt man das alles „unter einen Hut“? Die perfekte Akustik der St. Laurentiuskirche schafft es, das Echo majestätischer Posaunenklänge harmonisch wiederzugeben, aber ebenso die leiseste Nuance filigraner Chor- und Instrumentalmusik bis in den letzten Winkel hörbar zu machen. Und wenn der beim Konzert vorgetragene Text „Ich bin auf der Suche“ (Christiane Langrock-Kögel) ein Ergebnis hatte, dann wohl das „Gänsehautmomentum“ beim Publikum in der gut gefüllten Kirche. Das daran erkennbar war, dass die immer wieder eingestreuten Choräle, begleitet von der Orgel, dem Basso continuo oder dem Posaunenchor, kräftig mitgesungen wurden – bis zum mächtig unter das Kirchendach steigenden, von allen Anwesenden ausgeführten Schlusschoral „Tochter Zion, freue dich“. Da hielt der Schlussapplaus lange an!
Die anstelle eines Eintrittsgeldes erbetene Spende erbrachte den ansehnlichen Betrag von 820 €, der dem Hospizkreis Senden zugutekommt. Ein Besuch in der St. Laurentiuskirche, der guten Zwecken diente: der Hilfe für Mitmenschen und einem zu Herzen gehenden Musikerlebnis!  

Text: Ulrich Kaspar;  Fotos: Werner Sechelmann

Unser Chor bei Pastor Ausels Diamantenem Priesterjubiläum
3.12.2024

"Vor 60 Jahren wurde Wilhelm Ausel Priester – bereut hat der heute 87-Jährige das nie. Und doch war er nie unkritisch gegenüber der Kirche. Der Sendener Geistliche möchte schließlich viel mehr mit den Menschen vor Ort auf Augenhöhe sein", textete die WN in ihrem Artikel, der die Jubiläumsfeier ankündigte. Uns war es eine große Ehre und Freude, die Feier unseres langjährigen Pastors, der die Laurentius-Gemeinde geprägt hat und dem wir viel zu verdanken haben, mit unserem Gesang zu begleiten!

Cäcilienfest am 23. 11. 2024

Ein Höhepunkt unseres Chorlebens war auch dieses Jahr wieder das Cäcilienfest. Mit den Liedern "Die Himmel rühmen" (L. van Beethoven / Chr. F. Gellert), "Halleluja, Amen, Amen" (G. F. Händel, Schlusschor aus "Judas Maccabäus") und "Te Deum laudamus" (J. Purifoy) gestaltete der Chor die Abendmesse musikalisch.
Zu dieser Feier gehört auch stets die "Siegerehrung", sprich: Ehrung langjähriger Chormitglieder. Sage und schreibe 70 Jahre Chorsingen hatte da Elsbeth Oehmen aufzubieten! Eine denkwürdige Zahl - ein Leben für den Kirchenchor! Da waren Glückwünsche schon während des Gottesdienstes durch Zelebrant Pfarrer Wächter angesagt und natürlich anschließend - beim gemütlichen Beisammensein bei Niemeyers - auch durch unseren Vorsitzenden Alfred Senkbeil, der, wie die Fotos zeigen, diese Aufgabe mit Bravour erledigte! uk

Einfach mal schön!

Chorprobenwochenende in Freckenhorst am 12./13. 10. 2024

Trostarm kommt am Sonntag Dora,
 klopft dann froh, da Wolfgang fort war.
 Doch was log – bald schroff, bald wortkarg –
 Flora sorgsam, doch gar boshaft? –
 „Wolfgang floh zwar, doch war todkrank!“


Wer von den dreien ist nun am unglücklichsten? Und gehören sie etwa zum Kirchenchor?
 

Nein!!! Das kleine Gedicht ist – schlicht und einfach - eine Konsonantenübung. Mit vielen End- und Mehrfachkonsonanten. Die bitteschön sehr deutlich auszusprechen sind. „Herr, lass Konsonanten regnen!“ Sie sind der Mörtel, der die Vokale zusammenfügt; ohne sie ist ein Text nicht zu verstehen. Das soll er aber sein, vor allem, wenn er gesungen wird, wie zum Beispiel von einem Chor in der Kirche.

Chorprobenwochenende! Wir Sängerinnen und Sänger aus dem Kirchenchor St. Laurentius Senden hatten uns morgens am Samstag, 12.10. mit unserer Chorleiterin Uta-Maria Gennert-Stöcker in der Landvolkshochschule Freckenhorst zusammengefunden, einem majestätisch langgestreckten und schön in die Naturlandschaft eingebetteten Klinkerbau. Um Ruhe zu finden. Um Zeit zu haben für Konsonanten, Vokale, Atemtechnik, Aussprache, Tonhöhen – kurzum, für alles, was man braucht, um sicheres und gutes Singen einzuüben. Wo ging das besser als in einem Übungsraum mit „Teichblick“, von dem aus, wie sich später herausstellte, sogar ein perfekter Sonnenuntergang zu beobachten war? Und wie ging das besser als – nach dem Begrüßungskaffee – mit einem „Vitamin-Cha-Cha-Cha“? 

Aber: Vor den Erfolg haben die Götter – in diesem Fall die Chorleiterin – den Schweiß gesetzt. Der wird verursacht durch Atemübungen und reichlich Gymnastik, um Alltagsprobleme zu vergessen und Zwerchfell und Bauchdecke in Schwung zu bringen. Dann erst kommen die Konsonanten dran. Ob „p-t-k“, „sch-t“ (wer hat da ein „i“ eingemogelt?), „sch-p-k“ oder ein langgezogenes „f“, das Atmen, Arm- und Körperbewegungen begleitet, oder – da sind endlich die ersten Vokale und Töne – „danken, denken, dienen, donnern“ oder eine „Ananas“, in verschiedenen Dicken durch die Vokalfolge  zur „Ununus“ mutierend: Schier unendlich ist der Ideenschatz, immer wieder neu kreiert und festgehalten auf kleinen, eng handbeschriebenen Zettelchen, zu jeder Chorprobe, so auch jetzt. Nichts geht nach Schema, nichts ist wie eine Woche vorher.  Jede Chorprobe ein Erlebnis!

Und gesungen? Selbstredend, gesungen wird auch, und das nicht zu knapp! Dem Schicksal der Chöre gemäß, immer der Zeit einige Wochen voraus sein zu müssen, üben wir Advents- und Weihnachtsmusik. „Ich gebe nie auf!“ So die Devise unserer Dirigentin. Unermüdlich vermittelt sie uns richtige Tonhöhen und -längen, Aussprache, Betonung, Lautstärke. „Schlank singen“? Die Hoffnung wird zunichte, da wir einige Minuten später „die Bauchdecke vorziehen“ sollen. Wer ist „Tomine Teus“? Na klar, eine Aussprachehilfe für „Domine Deus“. Nicht die Konsonanten verschlucken, bei „glorreich“ ans „Klo…“ denken, unromantisch, aber effektiv. „Blaaaaaiben“ als Sprachhilfe für Doppellaute. 

Und dabei soll der Tenor den Alt angucken! Möglichst ja auch noch die Chorleiterin, um nicht aus dem Takt zu kommen. „Das tun Sie ja sowieso nicht!“… Weil man ja auch noch einen Blick auf die Noten werfen muss, wo steht, was, wie hoch und wie schnell man zu singen hat. Ja, Sängerinnen und Sänger haben’s schwer – wäre da nicht die Freude am gemeinsamen Gesang, wären da nicht die Pausen, in denen wir hervorragend mit Kaffee oder einem reichhaltigen Büffet versorgt werden, wäre da nicht das Lob der Dirigentin nach einem gut gelungenen Stück: „Einfach mal schön!“

Einfach mal schön – und kommunikativ, so war auch der Abend im gemütlichen Clubraum. Und der Gottesdienst am Sonntagmorgen in der hauseigenen Kapelle, von einem freundlichen Priester gehalten und durch uns musikalisch gestaltet, mit diskursiver Predigt und frei formulierten Fürbitten. Und so konnten wir – wohlgemerkt, noch durch ein mit Liebe gekochtes Mittagessen gestärkt – froh nach Hause fahren in dem Bewusstsein, viel geleistet und erfahren und einander wieder etwas besser kennengelernt zu haben. Ein großer Dank an Uta-Maria Gennert-Stöcker, die uns dies ermöglicht hat. Einfach mal schön!
uk

Patronatsfest am 11. 8. 2024
"Der wurde richtig gegrillt"

 „Lassen Sie sich durch das Beispiel des Heiligen Laurentius ermutigen, um im Gespräch zu Ihrem Glauben zu stehen“, so formulierte es Weihbischof Matthias König aus dem Erzbistum Paderborn bei seiner Predigt in der Laurentiuskirche.

Anlässlich des Patronatsfestes war er gekommen, um mit der Pfarrei dieses besondere Fest zu feiern. Humorvoll und ernst sprach der Weihbischof über die Probleme, vor der Christen in unserer Zeit stehen. Insbesondere ging er darauf ein, dass es für viele ältere Christen heute schwierig sei, ihren Glauben vor der nächsten und übernächsten Generation zu erklären. „Der Heilige Laurentius hat sich allerdings in seinem Leben „grillen lassen“, um ganz für den Glauben einzustehen“, fasste König in der voll besetzten Laurentiuskirche zusammen. Über 40 Messdiener, viele Bannerabordnungen sowie der Kirchenchor unter der Leitung von Ulrich Schlieker trugen zur Festlichkeit bei.

Die Lebendigkeit der Pfarrei zeigte sich im Anschluss insbesondere bei der Begegnung auf dem Laurentiusplatz. Die Messdiener sorgten für Würstchen und Getränke, die kfd kümmerte sich um süße Verführungen.

Pfarrer Oliver Rothe war erfreut über die gute Beteiligung: „Offensichtlich bewegt der Heilige Laurentius die Menschen auch heute noch. Unser Patronatsfest ist wieder einmal eine besondere Gelegenheit, Menschen in unserer Pfarrei zusammenzuführen.“

https://www.laurentius-senden.de ; Fotos: Heiner Kotscha

Hochamt am 23.06.2024, 11.15 Uhr

Heute in Mini-Besetzung! Der Lichterloh-Chor sang:

    - Kyrie aus der Messe "Unter uns Menschen" (Simon Kreuzpointner/Bernhard Oberparleiter)
    - Singt Gott, unserm Herrn (aus Brasilien; deutsch: Renate Schiller)
    - Halleluja (zum Weltgebetstag der Frauen; Sebastian Frank/Bea Nyga)
    - Jesus in my house (Judy Bailey/Christoph Georgii)
    - Immer, wenn wir „Amen“ sagen (Norbert Becker/Jochen Wiedemann)

Einsingen des Kirchenchores für das Hochamt am 16.6.2024

Wir sangen:

Das Jahr steht auf der Höhe
Bonum est confidere
Wenn wir das Leben teilen
Der Herr ist mein Hirt 
Taizé-Halleluja

Vorabendmesse zum Dreifaltigkeitssonntag, 25.05.2024, 18.30Uhr

Der "Lichterloh"-Chor sang:

    -   Gott, dein Wort ist Licht auf meinen Wegen (aus der Messe "Unter uns Menschen", Bernhard Oberparleiter / Johann Simon Kreuzpointner)

    -   Halleluja-Ruf

    -   Du hast Leid und Not gebannt (Bernadette Farrell / Dietmar Fischenich)

    -   Praising Song (Marvin Curtis)

22.5.2024: Unser Chor besucht die Synagoge in Münster

Wie alt ist die Welt? Was steht auf einer Thora-Rolle? Was symbolisiert ein siebenarmiger Leuchter? Welche Rolle spielt die Musik bei einem jüdischen Gottesdienst? Welche Regeln haben Juden an einem Sabbat einzuhalten? Wie unterscheiden sich liberales und orthodoxes Judentum, und wie kann sich da eine einzelne jüdische Gemeinde positionieren? Wann wurde, nach der Zerstörung ihrer Vorgängerin in der Pogromnacht 1938, die jetzige jüdische Synagoge Münsters erbaut? Und wie groß ist heute die jüdische Gemeinde Münster? Und - da Vokale im Hebräischen nicht geschrieben werden – was ist nun richtig: „Jahwe“ oder „Jehova“?

Fragen über Fragen, geduldig und sachkundig beantwortet von Kantor Yotam, gestellt von 25 wissbegierigen Mitgliedern unseres Chores, die am Mittwoch per Bus, PKW und Fahrrad nach Münster angereist waren, um dort eine Führung durch die Synagoge zu erleben. Ja: Die Welt steht laut jüdischer Zeitrechnung im Jahr 5784. Aber: Schöpfungstage können aus sehr vielen Jahren bestehen. Vieles ist Gleichnis, weder Bibel noch Thora sind Erdkundebücher. So kam uns am Ende vieles aus dem Judentum gar nicht mehr so fremdartig vor, ebenso wenig wie das „ewige Licht“ und Formen des Abendmahls, die auch dort in Gebrauch sind. Und dass auch Musik groß geschrieben wird, zeigte sich in dem feierlichen Moment, als der Vorhang des Thora-Schreins geöffnet wurde und wir eine kunstvoll geschriebene Thora-Rolle bewundern durften, aus der Kantor Yotam anschließend vorsang. Die Antwort des Kirchenchores, „Suche Frieden“, zum Münsterschen Katholikentag geschrieben von Norbert Becker, vierstimmig erschallend im Gebetssaal der Synagoge und sehr aktuell, blieb da nicht aus. Ein eindrucksvoller und sicher lange in Erinnerung bleibender Kontakt!

Danke an Werner Sechelmann für Idee, Kontaktaufnahme und Vereinbarung dieses Besuches! uk

Pfingsthochamt, 19.05.2024, 11.15 Uhr

Wir sangen:

    -   Der Geist des Herrn erfüllt das All (M. L. Thurmair / M. Vulpius)
    -   Festliches Halleluja (Chr. Tambling)   
    -   Veni sancte spiritus (W. A. Mozart)
    -   Du gibst uns, Herr, den Heiligen Geist (Th. Eger / K. Heizmann)

Maiausflug am 11.5.2024
(Radfahrergruppe)

Von St. Laurentius aus radeln wir zur Burg Kakesbeck, wo wir Interessantes über Lambert von Oer, eine unbequeme Halskrause und die Aufbauarbeit Wilfried Grewings erfahren. Zurück geht es auf einem gemütlichen Pättken durch das grüne Münsterland zum Pfarrheim, wo wir den schönen Maientag bei Grillwürstchen und den passenden Getränken ausklingen lassen.

Vorabendmesse am 27.04.2024, 17.00 Uhr in St. Urban, Ottmarsbocholt


Klein, aber fein ist unser Chor "Lichterloh", der, parallel zum großen Kirchenchor, ebenfalls seine Hauptaufgabe in der Gottesdienstbegleitung hat und hier den Schwerpunkt auf moderne, rhythmische, oft auch englischsprachige Lieder legt. Klein - und diesmal auch noch durch einige Terminüberschneidungen dezimiert. Aber das machen wir durch Qualität wett!

Wir sangen:

- Atem des Lebens (Eugen Eckert / Alejandro Veciana)

- Somebody 's knocking at your door (Spiritual / H. v. Domarus)

- For the beauty of the earth (F. S. Pierpoint / John Rutter)

Einsingen des Kirchenchores für das Osterhochamt am 31.3.2024

"In die resurrectionis meae, dicit Dominus, praecedam vos in Galilaeam"

Wir sangen:

Gelobt sei Gott im höchsten Thron
Nun freue dich, du Christenheit
"Alleluja" aus: Lobet den Herrn, alle Heiden (J.S. Bach)
Er ist erstanden, Halleluja
In die resurrectionis meae (J. Michael Haydn)

Osternachtfeier am 30.3.2024 aus Sicht der Choralschola

"Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen, preist seinen heiligen Namen.
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick, doch seine Güte ein Leben lang."

Einsingen des "Lichterloh"-Chores

für die Gottesdienstbegleitung am 09. 03. 2024 in der St. Laurentiuskirche
Wir haben gesungen:
- Ubi caritas et amor (Audrey Snyder)
- So sehr hat Gott die Welt geliebt (Jörg Stephan Vogel)
- Licht der Welt (Albert Frey / Lothar Kosse)
- Herr, ich möcht’ dein Leiden fassen (Spiritual)

Generalversammlung am 29. 01. 2024

Einsingen des "Lichterloh"-Chores

für die Gottesdienstbegleitung am 27. 01. 2024 in der St. Laurentiuskirche

Adventskonzert am 10. 12. 2023 mit vorheriger Probe

Probenwochenende am 28./29. 10. 2023

1. Als Grenzen schwanden,

Menschen sich fanden,

da habt ihr herzlich uns begrüßet,

Freundschaft begründet,

Singen verbindet,

was hat den Abschied dann versüßet?

 

Ein kleines Bild von Jessen,

das steht auf dem Regal,

holleri, holleri, hollero,

das könn‘ wir nicht vergessen,

da schaun wir immer mal,

holleri, holleri, hollero!

Dann kommt es uns so vor

und geht nicht aus dem Sinn:

Wir sehn den Frauenchor

und möchten wieder hin!

Ein kleines Bild von Jessen,

das steht auf dem Regal,

holleri, holleri, hollero! 

Besuch in Jessen 1.-3. 9. 2023


2. Gehn wir spazieren,
so vor den Türen,
dann könn‘ wir wirklich nicht verhehlen:
Senden ist prima
mit seinem Klima,
doch tut der Himmelsberg uns fehlen!
Ein kleines Bild…
 
3. Wenn Chöre singen,
soll es gut klingen,
das wissen wir ja schon seit Jahren.
Doch wahrhaft schöne
himmlische Töne
komm‘ erst, wenn wir nach Jessen fahren!
Ein kleines Bild… 

uk nach: Comedian Harmonists, "Mein kleiner grüner Kaktus"

4. Herr Doktor Krause,
mein Arzt zu Hause,
hat mir gesagt, woran ich leide:
Chronisches Bangen,
klinisch Verlangen
nach Elster und nach Düb’ner Heide!
 
Drum, sagt er, fahrt nach Jessen,
denn eines macht doch Sinn,
holleri, holleri, hollero,
ihr seid davon besessen,
drum müsst ihr auch dahin,
holleri, holleri, hollero!
Wenn ihr gemeinsam singt
an diesem schönen Fleck
und euer Lied erklingt,
ist eure Krankheit weg!
Drum, sagt er, fahrt nach Jessen, 
das hat 'nen guten Zweck,
holleri, holleri, hollero! 

Adventskonzert 2022

Friedensmesse und Messe "Unter uns Menschen" 2022

Heute wollten wir das Ränzlein schnüren,

packen Lachen, Singen, Frohsinn ein,

aber all das lässt sich nicht probieren,

weil Corona sieht das gar nicht ein.

Zupf' die Fidel, sing' ein Liedl,

der Laurentiuschor fällt aus,

geht nicht wandern, geht nicht radeln,

nein, in diesem Jahr bleibt er zu Haus.

Online-Chorprobe 
und Adventsfeier 2021

Gerne würden wir uns montags treffen,
um zu singen Gottes Lob und Preis,
schmettern Frühlingslieder, Messgesänge,
mal ganz laut, und wunderlich auch leis'
Zupf' die Fidel......
 
Heute darf der Kirchenchor nicht wandern,
nicht erkunden Wald und Feld und Flur,
nicht von einem Nachbarort zum andern,
bunte Wiesen, eben Natur pur.
Zupf' die Fidel....

Aber lasst uns auf die Zukunft hoffen,
wenn wir singen dürfen ohne End',
wenn wir treffen uns am Montagabend,
ja, dann lächelt selbst das Firmament.
Zupf' die Fidel, sing' ein Liedl,
Kirchenchor fällt nicht mehr flach,
lasst uns singen, lächeln, springen,
wieder alle unter einem Dach.
 
Cläre Hagedorn (nach R. Schaad)

Online-Gratulation zu Pfarrer Schneiders 40. Priesterjubiläum 2020

Maiengruß im Corona-Jahr

Gaby und Werner Sechelmann (nach: Emanuel Geibel / Justus Wilhelm Lyra)

1. Der Mai ist gekommen, der Chor, der fährt hinaus.
Doch dieses Jahr, da sind wir mit Sorgen zu Haus.
Wie Corona doch wütet im irdischen Zelt,
so steht uns nicht der Sinn nach der weiten, weiten Welt.

2. Tenöre und Bässe, dass Gott euch behüt'!
Soprane und Alte, das Glück euch lang noch blüht.
Und Uta-Maria, die tüftelt stundenlang
an Übung für das Atmen, zu bessern den Gesang.

3. Wie ist es doch so traurig, dass wir uns gar nicht sehn,
ich würde ja so gerne am Montag singen gehn.
Mit Corona, da wird das ganz lange nicht mehr gehn,
doch ich freue mich unbändig auf unser Wiedersehn.

4. Drum bleibet gelassen in dieser schweren Zeit,
was heut wir verpassen, die Zukunft hält's bereit.
Es singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!

Aufführung des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach
am 8. 12. 2019 in der St. Laurentiuskirche

50 Jahre Frauenchor Jessen!
Unser Besuch vom 20.-22. 9. 2019 

Probentag 2019 im Joseph-Haydn-Gymnasium

Weihnachtliche Töne am heißen Sommertag: Wir proben für das Weihnachtsoratorium!

Musik im Advent 2018

Chorausflug nach Warendorf, 1.9.2018

Wir auf dem Katholikentag in Münster, 9.-13.5.2018

Gospelmesse, 12.4.2018 (und Vorbereitung)

Einweihung der St. Laurentiuskirche am 3.12.2017 nach der Umgestaltung


Wo Musik sich frei entfaltet,
hört man oft der Chöre zwei,
und in ihrer Herzen waltet
eine süße Melodei.

Jessen, 13.-15.10.2017

Leise schwebt vom Münsterlande
sie herbei zum Elsterstrande,
fliegt vom Himmelsberg mit Schall
bis an Stever und Kanal.



Denn sie wohnt in Ost und Westen
und verbind't uns stets aufs neu.
Geben wir ein Lied zum Besten,
bleiben wir einander treu!

uk (nach Mozart/Onnen)

Chorfahrt zum Schiffshebewerk Henrichenburg, 27.8.2016

1. Mit Lieb sind wir umfangen
zu schöner Chormusik,
nach ihr steht das Verlangen,
und das ist unser Glück.
Ob Lieder, ob Konzerte
in rechter Stetigkeit:
Wir schafften, dass man hörte
die größte Seligkeit.

2. So lieblich die Soprane, 
mit Schmelze der Tenor, 
und Alt und Bass die Sahne, 
so engelgleich der Chor. 
Und regnet‘s Konsonanten,
komm‘ wir aus großer Not,
so glätten wir die Kanten
und halten uns im Lot.

90 Jahre Laurentiuschor 2016

 
3. Wie soll’n davon wir lassen,
Gymnastik zu Beginn,
dazu zwingt uns ohnmaßen
der eig’ne Schönheitssinn.
Dass recht Gesang gedeihe,
es kost‘ uns unsren Leib;
Herzlieb, denk an die Treue
 bei diesem Zeitvertreib!


uk (nach: Johann Steuerlein, "Mit Lieb bin ich umfangen") 

 4. Laurentiuschor, du alter
bist nun schon neunzig Jahr‘,
singst noch die schönsten Psalter,
man glaubt, es ist nicht wahr!
Dich hat es schon gegeben,
könnt’s oder möcht’s gesein,
dieweil wir hab’n das Leben,
und das ist wirklich fein!

5. Vom Kirchenchor, dem schönen,
dass ich nit von ihm scheid‘,
mich daran zu gewöhnen,
das tät‘ mir niemals leid.
Drum lasst uns weiter singen,
dass unser Lied man hör‘,
allzeit soll’s hell erklingen
zur Freud‘ und Gott zur Ehr‘!

Haydns "Schöpfung", 25.10.2015 in der Laurentiuskirche

Chorausflug nach Paderborn, 09.08.2015

Adventskonzert, 7.12.2014

Pastor Ausels Goldenes Priesterjubiläum, 6.12.2014

1. Ich fahr nach Jessen,
frag mich, wieso,
frag mich, wieso ich das tu.
Ich fahr nach Jessen,
frag mich wieso,
und das lässt mir keine Ruh.
Doch komm ich dann zum
Frauenchor, dann ruf ich: Hey, Sie
sind doch eine nette kleine Lady!
Ich fahr nach Jessen,
das macht mich froh:
Ich weiß, wieso!

45 Jahre Frauenchor Jessen 2014

2. Ich fahr nach Jessen,
frag mich, wohin,
frag mich, wohin es da geht.
Ich frag mich ständig,
wonach der Sinn,
wonach der Sinn mir da steht:
Nach Burg und Elster,
Himmelsberg und gutem Weine:
Jessen, ach du bist so schön wie keine!
Ich fahr nach Jessen,
und das macht Sinn:
Ich weiß, wohin!

3. Ich fahr nach Jessen,
frag mich, womit,
womit komm ich wohl herbei?
Mit meiner Stimme,
die bring ich mit,
ja ja, ich bin wohl so frei,
dass wir uns treffen
und die alten Lieder singen,
die so schön und wunderbar erklingen!
Ich fahr nach Jessen,
bin gern dabei:
Ich bleib dir treu!

uk nach: George Gershwin,
Somebody loves me

Chorkarneval 2013